Ex-Banker KR Huber lehnt offensichtlich Stellungnahmen zum Bankenskandal ab

Faksimile der Presseanfrage an KR Karl Huber

Die Einhaltung der Regeln des Qualitätsjournalismus beinhalten Beteiligten die Möglichkeit einzuräumen zu Sachverhalten eine Stellungnahme abzugeben. Kommerzialrat Karl HUBER wurde daher am 23.10.2009 eine e-Mail an seine persönliche Adresse mit folgendem Inhalt geschickt:

Wie Sie wahrscheinlich schon darüber Kenntnis erlangt haben, stehen Vorkommnisse zu Ihrer Person und Ihren unterschiedlichen Tätigkeiten innerhalb des Sparkassenverbandes inkl. der Sparkassenstiftung im Mittelpunkt unserer Recherchen.

Um unnötigen Aufwand mit an Sie gerichteten Anfragen zu vermeiden, ersuche ich Sie an dieser Stelle vorab um Auskunft darüber, ob Sie gewillt sind überhaupt Stellungnahmen zu Sachvorträgen abzugeben?

Sollte Ihrerseits bis Mittwoch, den 28.10.2009 – 16.00 Uhr keine Antwort eintreffen, so leite ich daraus Ihre Weigerung ab.

Nachdem seitens der Redaktion bereits ab September Presseanfragen an die Pressesprecherin des Österreichischen Sparkassenverbandes, Frau Mag. Nicola FRIMMEL gerichtet wurden, und wir uns durch die folgenden Abläufe an der Nase herumgeführt fühlten (Bericht folgt), sind wir nicht davon ausgegangen, daß HUBER Auskünfte bzw. Stellungnahmen abzugeben bereit sei. Mit der grundsätzlichen Anfrage sind wir jedoch den Erfordernissen der journalistischen Sorgfaltspflicht nachgekommen – HUBER antwortete bis dato nicht.

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